Mobbing
Der
Begriff Mobbing beschreibt schikanöses Handeln einer oder mehrerer
Personen, das gegen eine Einzelperson oder eine Personengruppe gerichtet
ist. Die schikanösen Handlungen werden meistens über einen längeren
Zeitraum hin wiederholt. Sie implizieren grundsätzlich die Täter-Absicht,
das (die) Opfer bzw. sein (ihr) Ansehen zu schädigen und gegebenenfalls
aus seiner (ihrer) Position zu vertreiben. Aber auch ohne Schikaneabsicht
des
Beispiele für Mobbing-Handlungen: Die Arbeitsleistung wird ständig kritisiert Das Privatleben wird ständig kritisiert Telefonterror Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke oder Gesten Man spricht nicht mehr mit dem/der Betroffenen Versetzung in einen Raum weitab von den Kolleginnen und Kollegen Man wird wie Luft behandelt, Informationsverweigerung
Der Arbeitseinsatz wird in falscher und kränkender Weise beurteilt. Entscheidungen werden in Frage gestellt; Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation Es werden keine Arbeitsaufgaben zugewiesen Man nimmt ihm/ihr jede Beschäftigung am Arbeitsplatz, so daß er/sie sich nicht einmal selbst Aufgaben ausdenken kann Sinnlose Arbeitsaufgaben werden erteilt Literaturauswahl.
Huber, Brigitte; 1993/1994, Mobbing, Psychoterror am Arbeitsplatz, Niedernhausen, Falken-Verlag Leymann, Heinz; 1993, Mobbing. Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann. Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Leymann, Heinz, Hg.; 1995, Der neue Mobbing-Bericht, Erfahrungen und Initiativen, Auswege und Hilfsangebote, Hamburg, Rowohlt Taschenbuch |